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- 10.11.2010: EVOART Ein Zentrum für Bewusstsein und Kultur in Marokko, Wüstennähe
- 19.7.2010: Werte und Vision von 'EvoArt' - dem Gemeinschaftshaus in Marokko
- 9.8.2009: Coaching Line Basisworkshop
- 27.7.2009: Beziehung als spiritueller Weg
- 20.7.2009: Tanz um die Mitte
- 21.6.2009: Phänomenologie des Leidens (Morphologie)
- 21.6.2009: Die meisten Menschen sind mit wenig zufrieden
- 10.6.2009: Thema Wandel und Krise
- 6.6.2009: LIEBES-COACHING
- 20.5.2009: Sich öffnen oder doch lieber schützen?
Archiv der Kategorie Lyrik
EVOART Ein Zentrum für Bewusstsein und Kultur in Marokko, Wüstennähe
10.11.2010 von admin.
Worum es mir/uns geht:
‘Evoart’ sehe ich als Seminar- und Gemeinschaftshaus der Stille und Kunst, das den evolutionären, also Werden-Aspekt, der menschlichen, kulturellen und damit globalen Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Der einmalige Ort in der unmittelbarer Wüstennähe innerhalb von Marokko bietet eine einzigartige und herausfordernde Möglichkeit der Integration von westlichen und östlichen Lebensweisen und spirituellen Praktiken.
Die vielen zusammenlaufenden Idee dahinter:
Unsere Aktivitäten und Anliegen, also die des grün-gelben* Memes, im blauen-orangenen** Land erden, als ein Pilotprojekt und geistiger Impuls, tatsächlich konkret weltzentriert zu werden und nicht nur drüber zu sprechen. (*grün – gelb als postmoderne, integrale Denken und **blau steht für das konformistisch oder traditionelle, ***orange für die Moderne)
Es soll ums wirkliche Kennenlernen gehen, fernab der Vorurteile und persönlicher Hintergedanken, wie sie meiner Erfahrung vor Ort auftauchen. Kommunizieren, wobei wir als kulturell konditionierte Menschen voneinander lernen, den Blick erweitern (nach oben und nach unten) und die Entwicklung des Menschheitskollektives hin zum nächsten möglichen Schritt anregen. Vielleicht kann heute vermieden werden, dass die in die Moderne strebenden islamische Gesellschaft unsere Fehler, wie Weltkriege und Umweltzerstörung, ebenfalls machen muss. Ich sehe hier den Prozess der Friedensstiftung, der Annäherung verschiedener Weltbilder, als absolut wichtigen Schritt in unserer heutigen Zeit, wo besonders im islamischen Lager, aber auch bei uns, fanatische Ausprägungen zu viel Leid geführt haben und kein Ende in Sicht ist. Nicht davon zu sprechen, dass die Möglichkeiten der Zerstörung heute ganz anders sind als in den 40igern und Gruppierungen leichter an Waffen kommen, egal wo sie geistig stehen.
Für uns als Europäer sehe ich folgende Chancen in diesem Projekt:
Stärkung der Möglichkeit, sich in einem Raum noch unterhalb von orange zu begegnen, was generell viel seelischer ausfällt. Es tut gut, der oft als kühl und herzlos empfundenen Wertewelt in Europa etwas entgegenzusetzen.
Eine Brücke zwischen den Kulturen mit ihren unterschiedlichen Bewusstseinsstrukturen und ökonomischen Interessen kann entstehen.
Ich sehe Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung in allen Bereichen, im Bewusstseinsfeld, in der spirituellen Praxis, als auch in konkreten u.a. ökonomischen Dingen. Es geht darum, Bestehendes zu ergänzen und zu erweitern, ganz im Sinne eines integralen Bewusstseins. Durch die klare und rationale Sprache, die die integrale Lebenspraxis uns ermöglicht, könnte es möglich werden über alle religiösen Unterschiede und Vorlieben hinaus zu kommunizieren. Die Integrale Lebenspraxis wirkt als die Essenz aller spirituellen Praktiken, vom Ballast der Tradition befreit.
Diese Essenz hat Kraft und erlaubt jedem auf seine Weise, mit seinem religiösen Hintergrund, zu praktizieren. Über die integrale Landkarte können sich Christen und Moslems unterhalten oder Buddhisten und Atheisten. Sie beinhaltet alles, man könnte sagen, es sind die universellen Muster, in ihrer reinsten Form, ohne ritualisierten Überbau. Endlich sind wir nicht mehr nur anders, sondern können uns mit der gemeinsamen Sprache auf das fokussieren, was uns verbindet. Eine gemeinsame menschlich-spirituelle Praxis, die über die Traditionen hinausgeht.
<<<<Die Stille der Wüste als direkter Weg ins Sein>>>
Möglichkeit von Workshops, Bildungsveranstaltungen, bei denen große Lehrer und Aktivisten eingeladen werden, die eben jenen direkten Zugang nutzen können um das neue Menschsein ‚zu kochen’
Chancen für die Menschen vor Ort:
Ein Stück Weltenraum erfahren, den sie vielleicht nicht komplett erfassen können, von dem sie aber ein Stück weit erfasst werden, eben durch die Begegnung im Herzensraum. Austausch zwischen den Kulturen als Brücke zur Weltenversöhnung zwischen den Weltreligionen bzw. Weltbildern. Abbau einseitiger Denkschemata über Europäer als entweder Ungläubige oder wandelnde Brieftaschen aus dem Schlaraffenland.
Weiterhin können sie durch uns sicherlich wertvolle Anregungen finden in Bezug auf Themen, die derzeit noch wenig Beachtung finden wie Umwelt und nachhaltiges Wirtschafen. Ich denke es können Kooperationen in den verschiedensten Zweigen entstehen.
Ort:
Noch nicht entscheiden. Möglichkeiten gibt es z.B. bei bei Guelmin oder bei Zagora – die Unterschiede liegen im Preis und der touristischen Erschlossenheit, auch landschaftlich gibt es ein paar Abweichungen – aber keine wesentlichen. Beide Orte haben ihre Vor- und Nachteile und wir wollen uns im Januar 2011 weitere Möglichkeiten genauer anschauen.
Lage:
Eine Oase innerhalb der Steinwüste (steppenartig). Die komplett atemberaubende Sandwüste liegt etwas weiter draußen und ist mit dem Jeep erreichbar, bei Zagora liegt sie näher und man kann sie auch auf Kamelen erreichen.
Wirtschaftlichkeit und Idee einer vorläufigen Satzung:
Nach der Fertigstellung (unter Einsatz der finanziellen Mittel der Initiatoren, Miteigentümer und der Aktionäre) sowie dem handwerklichen Können der Saharouis vor Ort, wird das Center von den Initiatoren geführt und unterhalten. Es entstehen Kosten für laufende Instandhaltung sowie Gehälter für einheimische Mitarbeiter und administrative Aufgaben wie Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement etc.
Das Center und die beiden Geschäftsführer finanzieren sich über die Gästezimmer und die Seminar / Meditationsangebote. Gewinne werden als Sicherheiten gegenüber den Miteigentümern und Aktionären bei einer Gemeingüterbank angelegt. Die Geschäftsführer verpflichten sich auf einen noch zu beschließenden Satz, was Eigenentnahmen und - anlagen betrifft. 10 - 30 % der Gewinne sollen Projekten gesteckt werden, die der strukturellen Umsetzung des neuen Bewusstseins im Außen dienen.
Die Zimmerpreise der Gästeräume wären je nach Größe und Ausstattung, zwischen 20 und 40 €/pro Nacht angemessen. Rabatt- und Gruppenangebote sind vorgesehen.
Das Objekt:
Evtl. auch ein bereits bestehendes, aber verlassenes und zerfallenes Lehmhaus, das wiederaufgebaut wird. Es besteht aus ca. 12 Räumen, wovon je nach Eigentümeranzahl, wahrscheinlich 4 davon private Räume werden, die nach Absprache in Abwesenheitszeiten auch untervermietet werden können. Die restlichen Räume sind Salon bzw. Seminarraum und 6 Gästezimmer, die in ihrer Größe variieren zw. 8 und 20 qm. Weiterhin Hammam (türk. Bad über heißem Steinofen und Sauna), 3 Toiletten, Küche. Das Essen wird im Salon oder in einem Teil des überdachten Innenhofes (wie Veranda) serviert. Es gibt zwei von einander abgetrennte weitläufige Innenhöfe bzw. Innengärten, von denen die einzelnen Zimmer abgehen. In den Innengärten sollen chill-out spaces und ein Atelier entstehen, überdacht, sowie unüberdachte Sitzgelegenheiten vor den Zimmern. Um das Ganze herum ist eine 2,50 m hohe Lehmmauer.
***Lehmhäuser sind Orte der Besinnung – man fühlt sich aufgehoben wie in Mutters Schoß. Sie dämmen die Wärmeeinstrahlung und nachts speichern sie die Wärme. Allerdings sind sie pflegebedürftig und müssen alle 4 – 5 Jahre nachgebessert werden.***
Kapitalbedarf: 60.000 € und 10.000 Land für Option 1
und 100.000 € für Option 2
Anreise: Dtl. nach 1* Agadir oder auch nach 2* Marrakesh. Von 1* nach Guelmin 4 Stunden Bus, Taxi oder Mietwagen. Von 2* nach Zagora ca. 6 Stunden Bus /Taxi oder Mietwagen. Man kann auch von Agadir nach Zagora reisen und braucht dafür ca. 14 Stunden.
Flüge bietet Ryanair ab 70 € total als auch Condor ab 160 €. Flugdauer 3 – 3 ½ Stunden.
Idee über Transformations- und Entfaltungsangebote:
*stille Wüstenretreats & Visionssuchen, 5 oder 7 Tage, ca. 3 mal im Jahr
Genaueres auf: www.erste-onlineberatung.de/15.html
*Sein und Kreation - Retreats über 14 Tage (in Planung)
*Meditation & evolutionäre Gespräche im Salon,
5 Tage/Woche, nach dem Abendessen, kostenfrei
*Kunst & Aktionpainting, Musik und Tanz
*Wechselnde Workshops von Gastlehrern im evolutionären und integralen Bereich wie z.B. zu Themen wie: die Spirale der Entwicklung, Umweltbewusstsein, Kapitalismus 3.0, Integrale Lebenspraxis, Integral Art uvm.
*Akupunktur, Massage & Sauna(Hammam)
Miteigentümer:
Wir suchen noch 2 oder 3 Miteigentümer (einige Interessenten sind bereits vorhanden), die der Idee nahe stehen und sich dafür begeistern können.
Die Miteigentümer sollten ab 6.000 bis ca. 15.000 € investieren wollen.
Rechte: Ein Miteigentümer kauft das uneingeschränkte Nutzungsrecht auf die entgeltfreie Nutzung seines Zimmers und der öffentlichen Räume vor Ort für max. 4 Monate im Jahr. Ausnahmeregelungen möglich. Seine Freunde/Familie werden bei der Vermietung seines Zimmers in der verbleibenden Zeit bevorzugt behandelt und erhalten einen Rabat von 10 – 20 % des üblichen Zimmerpreises. Der Miteigentümer erhält außerdem jeweils 50 Rabat auf ein jährliches Wüstenretreat.
Für seine Verpflegung muss er entweder selbst aufkommen oder kann von uns versorgt werden gegen An-Rechnung auf seine Kapitalanlage über die Nutzungsrechte, je nach Absprache.
Er muss sich nicht um Pflege und Instandhaltung des gesamten Objektes kümmern (kann sich aber gerne auch daran beteiligen), ist jedoch für sein Zimmer im Innenbereich verantwortlich.
Unterstellmöglichkeit für Privatsachen vorhanden.
Flexibilität und Verfügbarkeit:
Die Auszahlung seiner Kapitalanlage, bzw. der nach Abzug von in Anspruch genommenen Zusatzleitungen verbleibenden Anlagesumme, kann der Miteigentümer erst nach 5 Jahren beantragen und muss evtl. mit einer Auszahlungsfrist von bis zu einem Jahr rechnen, die zur Kapitalbeschaffung notwendig ist.
Der Miteigentümer kann seine Nutzungsrechte aber stattdessen auch verkaufen. Er kann unter Vorstellung des neuen Eigentümers in einem Plenum bei Anwesenheit aller Eigentümer seine Nutzungsrechte weiterverkaufen, sofern alle 3 weiteren Eigentümer mit dem neuen Eigentümer einverstanden sind. Es gilt das Mehrheitsrecht und beide Initiatoren müssen sich einig sein.
Aktionäre: Aktionär kann jeder werden, der einen Mindestbetrag von 500 € anlegen will.
Der Vorteil daran ist einerseits die Beteiligung an einem Projekt, dass für integrales Wachstum steht (auch ohne Vereinsgründung), dass der der Aktionär sein Geld in ein Projekt investiert, das der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins und der Erde an sich gewidmet ist, aber auch in seiner lokalen Umgebung einen positiven Einfluss nehmen wird.
- Durch die Beschäftigung von Touareg Menschen, die größtenteils durch die Globalisierung und das Wasserproblem in Algerien ihre Lebensgrundlage verloren haben.
- Durch die Förderung des Dialogs zwischen Islam und westlicher Kultur.
- Aber auch über Maßnahmen zum Umweltschutz, für Frauenrechte und sanften Tourismus, die sicherlich Teil unserer Bemühungen vor Ort sein werden, so ähnlich, wie wir es von unserem Vorbild in Guelmin kennen.
Andererseits soll der Aktionär auch persönlich etwas davon haben, und so erhält er auf seine Aktie eine jährliche Dividende von 3 %, die er vor Ort, als Rabatte auf Unterbringung und Transformationsangebote einlösen kann.
Beispiel:
Bei Einlage 1000 € bekommt er eine jährl. Dividende von 30 €,
die er z.B. auf die Preise unserer Gästezimmer einlösen kann oder auf einen Retreatpreis, als auch andere stattfindende Seminare oder Sessions. Anfallende Kosten können auch von der Einlage abgezogen werden. Würde er für ca. 500 € nächtigen, essen und/oder meditieren, hätte seine Aktie nach seinem Urlaub noch einen Wert von 530 €.
Die Dividenden können auch über bis zu 5 Jahren angesammelt werden und dann erst eingelöst. Eine Auszahlung der Dividende in bar ist nicht möglich.
Ihr Kapital liegt bei uns sicher und sinnvoll angelegt, kann sich nicht verringern und ist nach einer Sperrfrist zum Aufbau über ca. 3 Jahre bzw. nach Absprache jederzeit wieder abrufbar. Der Aktionär erhält eine Aktie über seine Einlage, die auch in Büchern geführt wird.
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Roman Auszug
17.5.2009 von admin.
VII…Der Aufstieg zur Königin Die Japaner reden wohl noch, aber auch das hört sie nicht mehr. Sie sind einfach verblasst, etwas anderes ist an deren Stelle getreten. Aus einem OK - es kann ja nicht so schlimm sein - wird ein Einlassen, irgendetwas fängt an, durch sie hindurch zu strömen, ohne sich länger irgendwo aufzuhalten. Beendet ist vorerst der ewige Kampf um den richtigen Ort. Seit dem sie hier im Osten ist, reiste sie ständig von einem Ort zum anderen. Und endlich merkt sie - kein Einfluss stört wirklich, wenn sie ihn nicht beurteilt. Der Vorherrschende fängt sogar an, irgendwie witzig zu sein und erscheint nun ganz einmalig. Mia erlebt Realität direkt, reines Leben, weder erwünscht noch verabscheut. Dann schweift ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Geschehen und schon ist es wieder da, bei ihr in der Hängematte, aber es ist nicht mehr fremd, keine Bedrohung geht mehr aus von dieser Realitätsebene, die die Menschen da draußen vorstellen. Soviel Freude wie in der höher vibrierenden, gerade eben geschauten Welt, geht von ihr allerdings längst nicht aus und so lässt sie die Menschen langsam wieder mit dem ‘OK’ verschwinden, mögen interessantere Aspekte ihrer selbst aus den Quellen der Ewigkeit empor sprudeln. Aspekte jenseits der geschäftigen Gedanken um Weihnachten und das bevorstehende Essen und Scherze über Dinge, die sich eben so eingebürgert haben. Ja, jenseits dieser Argumentation ist ihr Zuhause. Bald wird Weihnachten sein und es hängen schon Geschenkpakete an den Palmen. Was das wohl soll, denkt sie, als sie zum Reaggy - Lokal wandert, abends an diesem ungewöhnlichen Tag, an dem die Vergeblichkeit irdischer Bemühungen so deutlich geworden war. Sie schlubbert durchs flache Wasser. Da liegt es schwarz in der Nacht und dröhnt jetzt noch lauter. Ist sie überhaupt irgendwo hingegangen, fragt sie sich? Angekommen auf jeden Fall nirgends, soviel steht schon mal fest. Schließlich schlich das Geschehen in der Reaggy - Kneipe letztes Jahr auch schon so seicht dahin, nur bunter war’s – zumindest äußerlich. Da waren noch jene Leuten, denen sie an dem Platz mit den vielen therapeutischen Gruppen begegnet ist, als sie alle rötlich-braune Roben trugen und verzaubert den Worten des Gurus mit dem langen grauen Bart, den braunen Kulleraugen und den prächtig anzusehenden Roben lauschten. Jene Leute wissen sich zu erfreuen am kosmischen Spiel, so beweisen sie auch heute hier singend in der Reaggy - Kneipe. Der Fremde, der gegenüber sitzt und offensichtlich kein Therapierter ist, lässt mit seinen Worten immer wieder Augenblicke auferstehen, in denen er naiv eine Herausforderung bestanden hatte, über die er dann nachträglich lachen kann. Lachen über sich selbst, soviel Glück gehabt zu haben, mal wieder. Der verwegenen Hobbyfotographen gegenüber am Tisch, spricht von tausendundeiner Story, stets ganz von ihr eingenommen und verpasst dabei diesen Moment. Mia kostet ihn mit großen Augen aus. Im weiter hinten liegendem Teil der sichtbaren Welt, versilbert der Mond das ruhig sich schlängelnde Meer, dass da säuselt von der Ewigkeit, Märchen erzählt und dabei keinen Unterschied macht, ob gewichtig, mit Schicksalsschlag oder eher leichtverdaulich, von Feen besiedelt und dem Guten, das stets siegt. Aber das gehört ja nicht mehr der sichtbaren Welt an und führt hier vielleicht zu weit…(Co EOB)
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Demut
17.5.2009 von admin.
Und wenn ewig nur über Deine Klänge nah ich Dir wär’,
sie würden mir die Ewigkeit erheitern und mich berauschen,
erheben sogar, Dir zur Ehr’. Nie aber könnt’ ich Dich retten - vor den Furchen der Zeit,
nie Deiner so tief mich berührenden Seele im Gleichklang lauschen,
stattdessen liebkosen mich Deine Klänge, wundervoll gewebt von einer Seele - ach so rein und weit
Wie konnte sie mir entgehen einst, als sievor mir stand…sich ganz schenkend, über jeden Zweifel erhaben,
mit Preis und Lob nicht sparend, überwältigt war ich von dieser Pracht, zu schön schien sie, um wahr zu sein.
Kaum war dies gedacht, war das Grab auch schon geschaufelt für ein inzwischen unmögliches Glück, von dem nur überlebt ein schöner Schein.
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Sehnsucht
15.5.2009 von admin.
Es war wohl ein Traum, weiß nicht in welcher Welt,
hüpfende und brennende Herzen gab es da
und nur Kinder, die waren nicht mehr ganz jung aber individuell
Träume gab es auch in diesem Traum – Augen leuchteten voller Güte,
und wir wussten, es sollte sein und es würde sein.
Es war so bestimmt und alles sprach dafür, die Sterne taten es,
die innere Stimme, die Gutgläubigkeit und die Sehnsucht auch.
Sie alle wussten, es würde kein Ende geben und mit
dem Jahresrhythmus tanzend würden wir einander
schleifen und hobeln und es würde Späne regnen
und das Herz mehr als einmal brechen und trotzdem würde es
weiterschlagen, weiterglühen, würde Vergessen segnen
und der Segen würde im Hals stecken bleiben,
Du würdest rufen wollen und es doch leiber lassen…
Nur ein Flüstern kommt über meine Lippen in einer Vollmond Nacht
und auf einem Haar von mir reitet meine Sehnsucht nach Dir,
küsst Dich heimlich wie ein Dieb es erdacht
und Du weißt nicht, wie Dir geschieht
und warum Dich irgendetwas zieht,
Dich denken lässt an Momente…
längst vergangen, verblasst, FAST…
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Wind
11.5.2009 von admin.
Wie aus dem Ei gepellt, dieser Morgen. Der Windgott fegt durch die Gemächer aller ihm lauschenden Sprößlinge von Mutter Erde. Ein den Weiten der Lüfte entspringender, durchsichtiger Klang aus Klarheit und Licht ist seine Melodie. Sein Hauch ist erquickliche Kraft, liebkosend. Er macht sie säuseln voller Anmut und rasseln zu Ehren ihres Klangfreundes, dem Ozean. Heute ist Gevatter Wind gar selbstlos eins mit seinen Brüdern, nimmt sie mit auf seine Reise, erfreut alle fühlenden Wesen in seiner dreifachen Gestalt. Der Sonnenbruder zaubert das Leuchten in die Gesichter der Blätter, öffnet die weißen und pinkfarbenen Blüten wärmenden Herzens.
Und die Wasser des Himmels, der blaue Bruder, spülen hinweg den Staub der hochschwangeren Erde. Sie können nun tanzen, die vielen Kinder, sich sättigen am harmonischen Spiel der Weltmächte. Manchmal erfinden sie eine göttliche Form für ihren Geliebten und offenbaren sie irgendwo im Geäst oder im Gestein zum ehrfürchtigen Erstaunen aller geöffneten Augen. Was für ein Lehrmeister ist der Wind! Nie lässt er sich festhalten, nie bleibt er stecken, keine Schwere, federleicht fliegt er über die zahlreichen Phänomene und durch sie hindurch, macht sich in ihrer Wesensart hörbar. Da ist Heulen zu vernehmen, hier Quieken, da Knurren oder Drohen, auch auffordernde und verhallende Laute. Klatschen und Lachen, Posaunen, Zirpen und Geschnatter - manchmal erzählt er auch vom endlosen Meer mit seinen Düften aus Seealgen und Salz, silbrig und glitschig…
Manchmal reißt er alles mit sich hinweg, zerstört ohne Erbarmen, lässt nichts mehr übrig vom …immer wieder Haltlosen. (Liv A. Koll)
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Shiva
11.5.2009 von admin.
Du bist es, der barmherzig jene erhört, die von ganzem Herzen,
doch ohne Gier nach dir verlangen -
der Vollender eines jedes Wunsches, ausgesprochen in Schmerz und Bangen.
Manifestierst dich vor jenen, die bereit sind zu empfangen,
bereit, sich dir hinzugeben, dein ewiges Licht zu erlangen,
jene, die Welten kreieren nach deiner Vision und in deiner göttlichen Form.
Tausendfach süßer erscheinst du mir, als das süßeste Phantom.
Getarnt trittst du auf, nimmst dich deiner Geliebten an, wenn ihre Zeit es verlangt,
lässt Anmut und Seeligkeit regnen, unerkannt
und an besonderen Orten - schweigen sie, entkoppelt von all den Worten,
wiederbelebt durch Segen - so stehen sie da, erstaunt und in Demut, dich zu
blicken, von dir zu kosten, verwegen…
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Meer
11.5.2009 von admin.
Aufgewacht Leute, aufgepasst heute!
Ein Tag beginnt hier auf Erden…wie in Eden, nicht minder verheißungsvoll als ein Erdenjahr oder ein Jahrtausend.
Die Zeit zerrinnt nur für den, der sich nicht besinnt, dass wir zeitlos sind gar und wandeln im Kreise, wie die Erde auf der wir stehen und die Gestirne,
die donnernd sich drehen, Morgenröte herbeizaubernd - die Kraft freier Beweglichkeit. Auf zum Meer auf das es uns umarme, nicht mehr loslasse,
wir den Sonnenlauf beginnen, im Geiste des ewigen Schöpfers.
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