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EVOART Ein Zentrum für Bewusstsein und Kultur in Marokko, Wüstennähe

Worum es mir/uns geht:

‘Evoart’ sehe ich als Seminar- und Gemeinschaftshaus der Stille und Kunst, das den evolutionären, also Werden-Aspekt, der menschlichen, kulturellen und damit globalen Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Der einmalige Ort in der unmittelbarer Wüstennähe innerhalb von Marokko bietet eine einzigartige und herausfordernde Möglichkeit der Integration von westlichen und östlichen Lebensweisen und spirituellen Praktiken.

Die vielen zusammenlaufenden Idee dahinter:

Unsere Aktivitäten und Anliegen, also die des grün-gelben* Memes, im blauen-orangenen** Land erden, als ein Pilotprojekt und geistiger Impuls, tatsächlich konkret weltzentriert zu werden und nicht nur drüber zu sprechen. (*grün – gelb als postmoderne, integrale Denken und **blau steht für das konformistisch oder traditionelle, ***orange für die Moderne)

Es soll ums wirkliche Kennenlernen gehen, fernab der Vorurteile und persönlicher Hintergedanken, wie sie meiner Erfahrung vor Ort auftauchen. Kommunizieren, wobei wir als kulturell konditionierte Menschen voneinander lernen, den Blick erweitern (nach oben und nach unten) und die Entwicklung des Menschheitskollektives hin zum nächsten möglichen Schritt anregen. Vielleicht kann heute vermieden werden, dass die in die Moderne strebenden islamische Gesellschaft unsere Fehler, wie Weltkriege und Umweltzerstörung, ebenfalls machen muss. Ich sehe hier den Prozess der Friedensstiftung, der Annäherung verschiedener Weltbilder, als absolut wichtigen Schritt in unserer heutigen Zeit, wo besonders im islamischen Lager, aber auch bei uns, fanatische Ausprägungen zu viel Leid geführt haben und kein Ende in Sicht ist. Nicht davon zu sprechen, dass die Möglichkeiten der Zerstörung heute ganz anders sind als in den 40igern und Gruppierungen leichter an Waffen kommen, egal wo sie geistig stehen.

Für uns als Europäer sehe ich folgende Chancen in diesem Projekt:

Stärkung der Möglichkeit, sich in einem Raum noch unterhalb von orange zu begegnen, was generell viel seelischer ausfällt. Es tut gut, der oft als kühl und herzlos empfundenen Wertewelt in Europa etwas entgegenzusetzen.

Eine Brücke zwischen den Kulturen mit ihren unterschiedlichen Bewusstseinsstrukturen und ökonomischen Interessen kann entstehen.

Ich sehe Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung in allen Bereichen, im Bewusstseinsfeld, in der spirituellen Praxis, als auch in konkreten u.a. ökonomischen Dingen. Es geht darum, Bestehendes zu ergänzen und zu erweitern, ganz im Sinne eines integralen Bewusstseins. Durch die klare und rationale Sprache, die die integrale Lebenspraxis uns ermöglicht, könnte es möglich werden über alle religiösen Unterschiede und Vorlieben hinaus zu kommunizieren. Die Integrale Lebenspraxis wirkt als die Essenz aller spirituellen Praktiken, vom Ballast der Tradition befreit.

Diese Essenz hat Kraft und erlaubt jedem auf seine Weise, mit seinem religiösen Hintergrund, zu praktizieren. Über die integrale Landkarte können sich Christen und Moslems unterhalten oder Buddhisten und Atheisten. Sie beinhaltet alles, man könnte sagen, es sind die universellen Muster, in ihrer reinsten Form, ohne ritualisierten Überbau. Endlich sind wir nicht mehr nur anders, sondern können uns mit der gemeinsamen Sprache auf das fokussieren, was uns verbindet. Eine gemeinsame menschlich-spirituelle Praxis, die über die Traditionen hinausgeht.

 <<<<Die Stille der Wüste als direkter Weg ins Sein>>>

Möglichkeit von Workshops, Bildungsveranstaltungen, bei denen große Lehrer und Aktivisten eingeladen werden, die eben jenen direkten Zugang nutzen können um das neue Menschsein ‚zu kochen’

Chancen für die Menschen vor Ort:

Ein Stück Weltenraum erfahren, den sie vielleicht nicht komplett erfassen können, von dem sie aber ein Stück weit erfasst werden, eben durch die Begegnung im Herzensraum. Austausch zwischen den Kulturen als Brücke zur Weltenversöhnung zwischen den Weltreligionen bzw. Weltbildern. Abbau einseitiger Denkschemata über Europäer als entweder Ungläubige oder wandelnde Brieftaschen aus dem Schlaraffenland.

Weiterhin können sie durch uns sicherlich wertvolle Anregungen finden in Bezug auf Themen, die derzeit noch wenig Beachtung finden wie Umwelt und nachhaltiges Wirtschafen. Ich denke es können Kooperationen in den verschiedensten Zweigen entstehen. 

Ort:

Noch nicht entscheiden. Möglichkeiten gibt es z.B. bei bei Guelmin oder bei Zagora – die Unterschiede liegen im Preis und der touristischen Erschlossenheit, auch landschaftlich gibt es ein paar Abweichungen – aber keine wesentlichen. Beide Orte haben ihre Vor- und Nachteile und wir wollen uns im Januar 2011 weitere Möglichkeiten genauer anschauen.

Lage:

Eine Oase innerhalb der Steinwüste (steppenartig). Die komplett atemberaubende Sandwüste liegt etwas weiter draußen und ist mit dem Jeep erreichbar, bei Zagora liegt sie näher und man kann sie auch auf Kamelen erreichen.

Wirtschaftlichkeit und Idee einer vorläufigen Satzung:

Nach der Fertigstellung (unter Einsatz der finanziellen Mittel der Initiatoren, Miteigentümer und der Aktionäre) sowie dem handwerklichen Können der Saharouis vor Ort, wird das Center von den Initiatoren geführt und unterhalten. Es entstehen Kosten für laufende Instandhaltung sowie Gehälter für einheimische Mitarbeiter und administrative Aufgaben wie Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement etc.

Das Center und die beiden Geschäftsführer finanzieren sich über die Gästezimmer und die Seminar / Meditationsangebote. Gewinne werden als Sicherheiten gegenüber den Miteigentümern und Aktionären bei einer Gemeingüterbank angelegt. Die Geschäftsführer verpflichten sich auf einen noch zu beschließenden Satz, was Eigenentnahmen und - anlagen betrifft. 10 - 30 % der Gewinne sollen Projekten gesteckt werden, die der strukturellen Umsetzung des neuen Bewusstseins im Außen dienen.

Die Zimmerpreise der Gästeräume wären je nach Größe und Ausstattung, zwischen 20 und 40 €/pro Nacht angemessen. Rabatt- und Gruppenangebote sind vorgesehen.

Das Objekt:

Evtl. auch ein bereits bestehendes, aber verlassenes und zerfallenes Lehmhaus, das wiederaufgebaut wird. Es besteht aus ca. 12 Räumen, wovon je nach Eigentümeranzahl, wahrscheinlich 4 davon private Räume werden, die nach Absprache in Abwesenheitszeiten auch untervermietet werden können. Die restlichen Räume sind Salon bzw. Seminarraum und 6 Gästezimmer, die in ihrer Größe variieren zw. 8 und 20 qm. Weiterhin Hammam (türk. Bad über heißem Steinofen und Sauna), 3 Toiletten, Küche. Das Essen wird im Salon oder in einem Teil des überdachten Innenhofes (wie Veranda) serviert. Es gibt zwei von einander abgetrennte weitläufige Innenhöfe bzw. Innengärten, von denen die einzelnen Zimmer abgehen. In den Innengärten sollen chill-out spaces und ein Atelier entstehen, überdacht, sowie unüberdachte Sitzgelegenheiten vor den Zimmern. Um das Ganze herum ist eine 2,50 m hohe Lehmmauer.

 ***Lehmhäuser sind Orte der Besinnung – man fühlt sich aufgehoben wie in Mutters Schoß. Sie dämmen die Wärmeeinstrahlung und nachts speichern sie die Wärme. Allerdings sind sie pflegebedürftig und müssen alle 4 – 5 Jahre nachgebessert werden.***

 

Kapitalbedarf: 60.000 € und 10.000 Land für Option 1

  und  100.000 € für Option 2

Anreise: Dtl. nach 1* Agadir oder auch nach 2* Marrakesh. Von 1* nach Guelmin 4 Stunden Bus, Taxi oder Mietwagen. Von 2* nach Zagora ca. 6 Stunden Bus /Taxi oder Mietwagen. Man kann auch von Agadir nach Zagora reisen und braucht dafür ca. 14 Stunden.

Flüge bietet Ryanair ab 70 € total als auch Condor ab 160 €. Flugdauer  3 – 3 ½ Stunden.

 

Idee über Transformations- und Entfaltungsangebote:

*stille Wüstenretreats & Visionssuchen, 5 oder 7 Tage, ca. 3 mal im Jahr

             Genaueres auf: www.erste-onlineberatung.de/15.html

*Sein und Kreation - Retreats über 14 Tage (in Planung)

*Meditation & evolutionäre Gespräche im Salon, 

             5 Tage/Woche, nach dem Abendessen, kostenfrei

*Kunst & Aktionpainting, Musik und Tanz

*Wechselnde Workshops von Gastlehrern im evolutionären und integralen Bereich wie z.B. zu Themen wie: die Spirale der Entwicklung, Umweltbewusstsein, Kapitalismus 3.0, Integrale Lebenspraxis, Integral Art uvm.

*Akupunktur, Massage & Sauna(Hammam)

Miteigentümer:

Wir suchen noch 2 oder 3 Miteigentümer (einige Interessenten sind bereits vorhanden), die der Idee nahe stehen und sich dafür begeistern können.

Die Miteigentümer sollten ab 6.000 bis ca. 15.000 € investieren wollen.

 Rechte: Ein Miteigentümer kauft das uneingeschränkte Nutzungsrecht auf die entgeltfreie Nutzung seines Zimmers und der öffentlichen Räume vor Ort für max. 4 Monate im Jahr. Ausnahmeregelungen möglich. Seine Freunde/Familie werden bei der Vermietung seines Zimmers in der verbleibenden Zeit bevorzugt behandelt und erhalten einen Rabat von 10 – 20 % des üblichen Zimmerpreises. Der Miteigentümer erhält außerdem jeweils 50 Rabat auf ein jährliches Wüstenretreat.

Für seine Verpflegung muss er entweder selbst aufkommen oder kann von uns versorgt werden gegen An-Rechnung auf seine Kapitalanlage über die Nutzungsrechte, je nach Absprache.

Er muss sich nicht um Pflege und Instandhaltung des gesamten Objektes kümmern (kann sich aber gerne auch daran beteiligen), ist jedoch für sein Zimmer im Innenbereich verantwortlich.

Unterstellmöglichkeit für Privatsachen vorhanden.

Flexibilität und Verfügbarkeit:

Die Auszahlung seiner Kapitalanlage, bzw. der nach Abzug von in Anspruch genommenen Zusatzleitungen verbleibenden Anlagesumme, kann der Miteigentümer erst nach 5 Jahren beantragen und muss evtl. mit einer Auszahlungsfrist von bis zu einem Jahr rechnen, die zur Kapitalbeschaffung notwendig ist.

Der Miteigentümer kann seine Nutzungsrechte aber stattdessen auch verkaufen. Er kann unter Vorstellung des neuen Eigentümers in einem Plenum bei Anwesenheit aller Eigentümer seine Nutzungsrechte weiterverkaufen, sofern alle 3 weiteren Eigentümer mit dem neuen Eigentümer einverstanden sind. Es gilt das Mehrheitsrecht und beide Initiatoren müssen sich einig sein.

Aktionäre: Aktionär kann jeder werden, der einen Mindestbetrag von 500 € anlegen will.

Der Vorteil daran ist einerseits die Beteiligung an einem Projekt, dass für integrales Wachstum steht (auch ohne Vereinsgründung), dass der der Aktionär sein Geld in ein Projekt investiert, das der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins und der Erde an sich gewidmet ist, aber auch in seiner lokalen Umgebung einen positiven Einfluss nehmen wird.

  1. Durch die Beschäftigung von Touareg Menschen, die größtenteils durch die Globalisierung und das Wasserproblem in Algerien ihre Lebensgrundlage verloren haben.
  2. Durch die Förderung des Dialogs zwischen Islam und westlicher Kultur.
  3. Aber auch über Maßnahmen zum Umweltschutz, für Frauenrechte und sanften Tourismus, die sicherlich Teil unserer Bemühungen vor Ort sein werden, so ähnlich, wie wir es von unserem Vorbild in Guelmin kennen.

 

Andererseits soll der Aktionär auch persönlich etwas davon haben, und so erhält er auf seine Aktie eine jährliche Dividende von 3 %, die er vor Ort, als Rabatte auf Unterbringung und Transformationsangebote einlösen kann.

Beispiel:

Bei Einlage 1000 € bekommt er eine jährl. Dividende von 30 €,

die er z.B. auf die Preise unserer Gästezimmer einlösen kann oder auf einen Retreatpreis, als auch andere stattfindende Seminare oder Sessions. Anfallende Kosten können auch von der Einlage abgezogen werden. Würde er für ca. 500 € nächtigen, essen und/oder meditieren, hätte seine Aktie nach seinem Urlaub noch einen Wert von 530 €.

Die Dividenden können auch über bis zu 5 Jahren angesammelt werden und dann erst eingelöst. Eine Auszahlung der Dividende in bar ist nicht möglich.

Ihr Kapital liegt bei uns sicher und sinnvoll angelegt, kann sich nicht verringern und ist nach einer Sperrfrist zum Aufbau über ca. 3 Jahre bzw. nach Absprache jederzeit wieder abrufbar. Der Aktionär erhält eine Aktie über seine Einlage, die auch in Büchern geführt wird.

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Werte und Vision von ‘EvoArt’ - dem Gemeinschaftshaus in Marokko

Basis unserer Vision ist der gemeinschaftliche Einsatz für Bewusstseinsentwicklung auf jeder Entwicklungsstufe und das gemeinsame Wir auf dieser Welt. Jeder Interessierte kann hier in diesem konventionell ‘blue-roten’ Land an einem „inneren und äußeren Raum“ mitwirken, in dem persönliche als auch überpersönlich geistig-spirituelle Prozesse erforscht und mitgestaltet werden.

Durch bewusste Individuen, die bereits individuiert genug sind, Ihre eigenen Gedanken zu denken und Ihre Verantwortung fürs Ganze zu erkennen, kann ein neues Wir entstehen. Dabei verlieren wir auch nicht aus dem Auge, worin wir alle verbunden sind, und wodurch wie leben.  Es wird ein Wir zwischen Stille und Aktivität geboren, dass das Eine in der Vielfalt anerkennt und beginnt eine neue Welt zu manifestieren.

Ökonomie

Wir wollen, soweit möglich, gemeinnützig wirtschaften – zum Wohl aller Beteiligten, der unmittelbaren Umgebung (inkl. Menschen, Tieren und Natur) und in Hinblick auf die Entwicklung von Bewusstsein und Kultur. Geld soll  lebensfördernde Prozesse anregen, jeweils auf die nächst mögliche Entfaltungsebene der existierenden Struktur und nicht länger Macht- und Ausbeutungssysteme stärken.

Unsere Arbeit soll Ausdruck unserer tiefsten Absicht sein, wie sie oben im Text ausgesprochen wurde. Kreativität empfinde ich als absolut natürlich und sehe sie als sehr wichtig an, besonders auch in Bezug auf das Entstehen einer neuen Kultur und somit sind künstlerische Aktivitäten stets willkommen, ebenso wie soziale Projekte, die die Kraft des WIR mobilisieren - vor Ort und ortsunspezifisch.

Glauben

Zur Navigation dient uns die integrale Landkarte( nach Wilber) und die Absicht, uns integral zu informieren und zu entwickeln was auch bedeutet, dass unser Fokus die Evolution von Bewusstsein und der Kultur an sich ist. Ansonsten untersteht EvoArt keinem geistigen oder politischen Dogma.

Wir erkennen in dieser Vielfalt - jeder auf seine Weise - eine geistige Wirklichkeit an, die größer ist, als unsere ganz persönliche.

Dies alles wird besonders spannend sein in einer von der islamischen Tradition geprägten Umgebung. In wie weit werden die Menschen vor Ort sich einlassen können und in wie weit können wir sie erreichen? Werden wir eine gemeinsame Sprache finden? Können wir durch unseren Einfluss ein friedliches Hineinwachsen in die nächste Entwicklungsstufe, dort ins moderne-postmoderne, fördern, so dass kriegerische Auseinandersetzungen, die schlißelich uns alle bedrohen, überflüssig werden?

EvoArt agiert hier als Experiment, das vorhandene blaurote Meme, das traditionelle Weltbild tatsächlich im praktischen Kontext zu integrieren und dort konstruktive Impulse zu setzen. Wir sehen das als eine große und möglicherweise weitreichende Herausforderung an.

Kommunikationskultur…

steht ganz oben auf der Werteliste.

Wichtig sind in diesem Gemeinschaftshaus (als auch auf allen Veranstaltungen) Achtsamkeit, Authentizität, Ehrlichkeit, Gewaltlosigkeit und Verbindlichkeit. Wir wollen uns daran erinnern, dass die Art, wie etwas gesagt wird, etwas über das Bewusstsein aussagt, aus dem heraus gesprochen wird.

Wichtiger als zu wissen ist es,  zuhören im Bemühen um Verständnis und konstruktive Weiterführung /Ergänzung des Gesagten. Nur so kann Neues entstehen.

In Achtung und Respekt vor der Schöpfung leben wir als Teil der Natur.

Zum Thema Lehrer und Führung

Wir erkennen die Fähigkeiten anderer an und wollen sie mit - einbringen. EvoArt soll Lehrern, Denkern, Rednern, Coaches, Forschern usw. aller Bereiche, die dem integral-evolutionären Gedanken nahe stehen, als Veranstaltungsort zur Verfügung stehen.

Angestrebt wird ein ’space’ in dem wir uns als Mensch unter Menschen sehen, unabhängig von Titel und Rang, in dem Wissen, das wir letztlich nicht voneinander getrennt sind.

Ein natürliches Gefüge kann entstehen, dass sich aus den Fähigkeiten der Einzelnen ergibt, und besonders auch von der Fähigkeit gespeist wird, wie jemand bewusster Ausdruck des Ganzen ist innerhalb seiner einzigartigen Individualität.

Wir werden uns hier der Verantwortung bewusst, die jeder für sich und für die die Gemeinschaft trägt. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft zur Selbstreflexion, Offenheit und Interesse für integrales Bewusstsein. Unser Wirken schlägt die Brücke zwischen Tradition und dem, was entstehen will.

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Coaching Line Basisworkshop

Workshops zum Thema “Anziehungskraft und Integrales Bewusstsein”: ab November in Wiesbaden, Hessen

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

Inhalt der Workshops I -III:

•· Einführung in die Schattenarbeit und Arbeit mit meinem Selbstcoaching - Konzept, das die Besonderheiten in der eigenen Entwicklung anerkennt, als auch die Erfordernisse der Zeitqualität, und daraus dann geeignete Werkzeuge ableitet.

•· Einführung in die integrale Untersuchung

•· Das Zusammenwirken der verschiedenen Aspekte des integralen Weltbildes

Ziele:

1) Wie wir unsere Macht über unser inneres Glück zurückgewinnen. Dann können wir tiefer, auf zellularer Ebene relaxen und unserem Bewusstsein erlauben, sich auszudehnen.

2) Schauen, was möchte das Leben von uns, wo soll unser Beitrag sein und wie können wir dazu unser Potential bestmöglich entfalten. Wir arbeiten dabei mit dem AQAL-Modell und Spiral Dynamics nach Ken Wilber.

3) Ziel des ersten Workshops ist es, das ‚Sich-gut-fühlen’ als intensiven Glückszustand permanent aufrecht erhalten zu können. Dazu ist es erforderlich, emotionale Muster anzuschauen, die einem im Alltag immer wieder aus dem ‘Gut-fühlen’ heraus ziehen. Durch mein Selbstcoaching - Konzept erhalten Sie ein kraftvolles Werkzeug, mit dem Sie fast alle emotionalen Probleme in kurzer Zeit auflösen können. Diese Methode trägt auch dazu bei, dass Sie sich in Bezug auf Ihr Lebensglück sehr viel machtvoller fühlen und damit automatisch positivere Manifestation anziehen. Die emotionalen Probleme können in den meisten Fällen dauerhaft gelöst werden.

Kurzer Überblick in den Ablauf der ‘Forschungsarbeit’ und die Integrale Spirituelle Praxis, wie sie im Workshop vorgestellt werden:

Sie beschreiben Ihr anliegendes Thema, was Sie dazu befürchten, ahnen etc. - unzensiert und ‚frei nach Schnauze’ im 1-2-3 Schattenprozess.
Gemeinsam untersuchen wir das Erlebte auf seine archetypischen Gemeinsamkeiten und ganz persönlichen Erfahrungen, anhand derer Ihr persönliches Selbstcoaching - Set aufgestellt wird.
Dabei schauen wir uns emotionale Muster an, die uns immer wieder blockieren und werden jede Menge AHA-Erlebnisse haben. Das liegt u.a. daran, dass wir eine apersonale Perspektive (über das Ego hinausgehende) Perspektive einnehmen und damit einen umfangreicheren Überblick gewinnen.
In den darauffolgenden Workshops dehnen wir die gewonnenen Gemeinsamkeiten und Einblicke mit Hilfe des Spiral Dynamics Modells in jede Richtung und jeden Bereich aus. Es wird deutlich, wo jeder innerhalb seines integralen Entwicklungspotentials steht und wo es lang gehen kann.

Auszüge Coachingtools:

•Mit Ängsten und Zweifeln umgehen
•Wir lernen, an uns selbst glauben
•Wie finde ich heraus, was ich will? Wie setze ich “wirkliche Ziele”?
•Vorsätze umsetzen und durchziehen
•Eine apersonale Perspektive einnehmen können

Was ist Integrale Lebenspraxis?

Integrale Lebenspraxis versteht man am besten als einen Klarheit verschaffenden und sehr effizienten Weg, sich alle Möglichkeiten der eigenen (evolutionären) Entwicklung anzuschauen und gezielt zu entwickeln.
An einem bestimmte Punkt in unserem Leben, fangen viele von uns an, sich entwickeln zu wollen. Wir wollen dann einfach klarer sehen, mehr mitkriegen, uns mehr dem Leben öffnen und uns dem Ganzen vollständiger zeigen und einbringen können. Wir wollen mehr von dem sein und verkörpern, was wir sein könnten bzw. das Potential dazu in uns spüren. Den Moment voller und bewusster erfahren und genießen können, ohne getrieben zu sein. Sich verantwortlicher zeigen, dem gegenüber, was um uns herum und mit den Menschen dieser Welt passiert und schließlich auch einfach mehr Liebe erfahren können, im täglichen Miteinander, im Austausch. Also beginnen wir auf verschiedene Art und Weise, persönliche Perfektion zu entwickeln und präsenter zu werden. Die Integrale Lebenspraxis, das was ich hier durch meine Coachings, Workshops und Tipps teilen möchte, erscheint mir als ein äußerst intelligenter, umfassender und ‘zeitgemäßer’ Ansatz, diese universellen, großen Angelegenheiten zu verstehen und durch eine Lebenspraxis ins tägliche Dasein zu integrieren. Wir können nämlich die schönsten Höhepunkte und subtilsten Erlebnisse haben, wenn wir sie nicht durch eine Praxis verankern, verschwinden sie so schnell wieder, wie sie aufgetaucht waren und werden keine permanent erfahrbare Ebene für uns. Ein grundlegendes Merkmal der ILP ist das bereichsübergreifende Denken, das über die einzelnen Wissens- und Fachbereiche hinaus denkt und vor allem auch Verbindungen zwischen den Expertengebieten sieht und bewusst herstellt. Auch Parallelen können uns etwas aufzeigen.

Dieses Denken beruht auf der Einsicht, dass jemand, der meditiert und gleichzeitig (Kraft)sport betreibt, in seiner Meditation schneller reift, als derjenige, der dies nicht tut, denn jeder Mensch ist holistisch ‚aufgebaut’ und energetisch mit allem verbunden.

Wer sich durch Schattenarbeit regelmäßig um seine verdrängten Aspekte kümmert, wird ich selbst nicht so stark durch seine eigenen ‘Blindspots’ blockieren und in seiner Meditation weiter gehen können. Genauso werden wir, wenn wir unsere geistigen Aspekte fördern, in unserer spirituellen Entwicklung besser vorankommen. Mit geistig meine ich hier Denken im Sinne von Kognition.

Ein weiteres, wesentliches Merkmal der ILP ist das der Praxis an sich. Nachhaltige Transformation, also eine, die nicht im Stress der Arbeitswoche gleich wieder abhanden kommt, bedarf eine regelmäßigen Praxis, einer die sozusagen in Fleisch und Blut übergeht. Diese ist nicht rigide oder an eine bestimmte Tradition gebunden. Es geht vielmehr um eine Art ‚Bündel’ von Wachstum fördernden Verhaltenscodices, die wir uns zusammenstellen und immer weiter führen.

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Beziehung als spiritueller Weg

    


A        Außer dem Verliebt-Sein gibt es kaum eine Erfahrung, die sich so lebendig anfühlt, und zur gleichen Zeit so konfus ist und ‘als ob ich außerhalb meiner selbst stehe’.“  (Quote eines Schülers von John Delwood)Jahrhunderte von Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau haben in der menschlichen Psyche tiefe Wunden hinterlassen. Innerlich erfahren wir sie als einen Bruch zwischen Herz und Verstand, denken und fühlen und äußerlich als den ewigen Kampf um Macht. 

          Welche neuen Wege können wir und hoffentlich viele von uns kollektiv finden, jenseits dieser Hoffnung auf ewiges Glück oder der überholten Verpflichtung einer Ehe?

          Wenn auftauchende Schwierigkeiten nicht mehr als unerwünschte Störung gesehen werden, sondern als ein Teil des ’spirituellen Pfades der Liebe’, kann Licht in die dunklen, die unbewussten Teile unseres Wesens dringen und bisher verborgene Ressourcen aktivieren. Sie erreichen uns als Geduld, Großzügigkeit, Herzlichkeit und Mut und geben uns einen tieferen Einblick darin, wer wir sind.
Diese Verwandlung hin zu mehr Sein statt Schein entwickelt sich so ähnlich wie die homeopathischer Medizin wirkt: zunächst verstärkt sie die subtilen Symptome, intensiviert sie und damit kann erst die Heilung im Körper beginnen.

          Wenn es schwierig wird in einer Beziehung, können wir damit herum kämpfen, an Wünschen und Phantasien festzuhalten, an schon überlebten Formeln, selbst wenn sie uns weder eine Richtung weisen noch mit der Realität übereinstimmen.
Oder wir können stattdessen lernen, die Schwierigkeiten als Chance zu nutzen – zum Erwachen, dazu, feinere menschliche Qualitäten, wie Bewusstsein, Mitgefühl, Humor, Weisheit und eine angstfreie Ausrichtung zur Wahrheit hin in unser Leben zu rufen. Wenn wir diesen Weg wählen, werden unsere Beziehungen zu dem Pfad, der die Beziehung zu uns selbst vertieft.

          Damit eine Beziehung farbenfroh gedeihen kann, müssen wir sie zunächst auf eine neue Art und Weise sehen – als eine Anreihung von Gelegenheiten, um menschlicher zu werden und all jene genannten Qualitäten zu entwickeln.

          Die essentiellen Fragen, die sich innerhalb einer echten Beziehung ergeben, können zunächst irritierend sein. Es ist lohnend, sie nicht beiseite zu schieben und sie stattdessen auf sich wirken zu lassen, ohne gleich mit einer Antwort aufzuwarten. Dieses ‘damit-Sein’ (mit der schwierigen Frage)stimuliert unsere kreativen Kräfte und damit umfassende Heilung. Das ‚ich weiß nicht’ zu würdigen, ist ein weiterer, entscheidender Schritt auf dem Weg der Liebe und kann uns helfen, neue Ressourcen zu erschließen. Natürlich bringt uns diese Unsicherheit obendrein auch noch in die beängstigende Lage, das Unbekannte konfrontieren zu müssen.
Liebesbeziehungen sind nun mal nicht sicher. Früher gab es nur keine LIEBESbeziehungen. Sie demaskieren uns und liefern uns dem Leben auf stirb und gedeih’ aus – einfach durch den Kontakt mit der uns fremden Seite, dem Anderen. Wir werden nicht sehr weit kommen, in keiner Beziehung, außer wenn wir uns trauen, das Unbekannte zu untersuchen, in uns selbst, als auch im anderen.
Wir haben gelernt, daran zu glauben, dass wir mit der einen großen Liebe, ewiges Glück und Sicherheit bekommen werden. Diese Überzeugung hat dazu geführt, dass wir annehmen, unsere Beziehungen entwickeln sich auf vorhersehbarer Art und Weise, ohne großartige Anstrengung und Aufmerksamkeit.
Wie mit dem Pauschalpaket der Urlaubsreise, versagen wir uns mit dieser Annahme aber die Freude, die dann aufkommt, wenn wir neue Entdeckungen machen. Dieser ‚erlernte’ Traum von Liebe trennt uns letztlich vom eigentlich ersehnten, wirklichen Weg der Liebe.
Unsere Beziehungen können sich in Richtung Schläfrigkeit oder zu mehr Erwachen hin bewegen. Es ist an uns, eine Wahl zu treffen. Wahl Nummer eins bedeutet die Beziehung als Stütze zu benutzen, eigene Unsicherheiten zu stopfen, uns zu beweisen, das wir wertvoll sind, akzeptabel, liebenswert etc.
Daran zweifelnd, dass wir grundsätzlich etwas taugen, suchen wir in dieser Form nach Genugtuung und Trost und verstärken damit Gewohnheitsmuster wie Furcht oder Selbstzweifel.
Die zweite Wahl treffen jene, die Intimität als einen spirituellen Weg sehen, dahin lebendiger zu werden und ihn dazu nutzen, das Beste in uns zu erwecken. Hier suchen wir nicht mehr nach einem Zuhause, sondern heißen eine Kraft willkommen, die uns ordentlich durchschütteln könnte und uns auf die Bereiche des Lebens aufmerksam macht, in denen wir den direkten Kontakt mit dem Leben vermeiden.

          Die praktische Übung auf dem spirituellen Weg der Liebe heißt: 24 h am Tag jede Schwierigkeit dazu nutzen, tiefer zu gehen, sich tiefer auf sich selbst einzulassen und auf das Mysterium des Lebens, auch auf den fast unerträglichen Schmerz, der vielleicht ausgelöst wurde.

(Liv A. Koll, inspiriert durch Journey of the Heart by John Delwood)

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Tanz um die Mitte


Im Mittelalter begann das christliche Europa das Erotische vom Göttlichen zu trennen. Diese Spaltung sitzt uns noch tief in den Gliedern und ist meiner Meinung nach Mitschuld an der für uns so typischen ‚Körperpanzerung’. Wir sind einfach nicht voll und lustvoll in unserem Körper. Vielen tut er sogar permanent weh. Andere sind ungelenk und nach einem Tanz-oder Körperarbeits-)Workshop ganz erstaunt, wie viel ‚Dehnung’ noch möglich sein könnte und wie ungewohnt sich das anfühlt, sich wahrzunehmen.
Für mich ist Tanzen etwas lustvolles, erotischen und heiliges(im Sinne von heilend und dem Geist zugeordnet) und mein inneres Wissen sagt mir, dass es auch Zeiten gab, in denen man in Tempeln und Kirchen tanzte, als Preisung der Schöpfung und ‚in Kommunion gehen’ mit dem Schöpfer.
Erotisch ist das Tanzen für mich, weil es die direkte körperliche Bewegung ist, die meine Befindlichkeit, meine Lust und Sehnsucht umsetzen darf, stets zwischen den Extremen auf und ab schwillt. Schnelligkeit und Stille, Leichtigkeit und Schwere, Erwartung und Erfüllung, Begierde und Abneigung etc.
Der Tanz hat aber auch etwas Heiliges, weil er nicht einzufangen, aufzuheben oder festzumachen ist, er ist wie ein Windhauch und hinterlässt keine Spuren. Eben noch auf seinem Höhepunkt, jetzt schon wieder verloschen, hinterlässt er keinen Beweis und nichts zum Vorzeigen. Darin verkörpert er das Entstehen und Vergehen der Schöpfung, ausgedrückt durch die indische Gottheit Shiva Nataraja, der das rhythmische Geschehen in der Welt verkörpert. Er weiß vom zyklischen Auf und Ab der Welt und wenn unsere Wirtschaftsbonsen sich davon ein Stück Weisheit abschneiden könnten, wäre der Angstmache ein gutes Stück Boden entzogen. Das lineare Verständnis von Entwicklungen ist einfach nicht im Einklang mit der größeren, umfassenderen Realität.
Mit den Gegensätzen zu tanzen, ganz konkret im täglichen Leben, wenn immer ich es mir erlaube oder nicht frei fließe, ist für mich die lustvollste Möglichkeit, wieder in meine Mitte zu kommen. Tanzend nähere ich mich dem Leiden an, dem Glück, der Liebe, suche Sicherheit…aber ach, die gibt es nicht, also tanze ich meine Unsicherheit, dabei verwandelt sie sich und wird auf einmal zu Wut und darin steckt Stärke. Plötzlich bin ich im Stakkato und stapfe mehr als ich tanze, um dann wieder von einer sanften Welle erfasst zu werden, die mich wiegt und auf den Boden zwingt. Irgendwann wachsen mir Flügel und die Melodien ziehen mich immer höher empor, ich fliege mit ihnen in die entferntesten Winkel dieses Universums.
Wenn der Tanz irgendwann langsam verebbt… ist die Stille da. Und umso intensiver und totaler ich zwischen den Gegensätzen herumgewirbelt bin, umso größer, wohliger und wonniger ist sie. Fragen habe ich dann keine mehr und Probleme auch nicht.
(Liv A. Koll)

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Phänomenologie des Leidens (Morphologie)

Phänomenologie des Leidens

…Jedes Leid hat das Streben, sich wieder aufzuheben und ein Streben nach Ganzheit, um heil zu sein. Eine wichtige Rolle spielt dabei das reflexive Erleben des Getrenntseins von wichtigen Anteilen des eigenen Selbst.

Es gibt 2 Arbeitsthesen dazu,  das Leiden aufzuheben. Entweder wir schaffen es, die Situation zu verändern oder wir schaffen es nicht. Wenn wir es nicht schaffen, ist der eine Weg, sich mit der Situation abzufinden und die entsprechenden Teile zu integrieren oder sich in einem kräftezehrender Kampf aufzulehnen; versus ‘apathisch werden’ und zu resignieren…mehr darüber im Buch: ‘Vom Sinn des Leidens’ (Jan Hauser)

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Die meisten Menschen sind mit wenig zufrieden

Es ist nicht so, dass sie sich nicht mehr wünschen würden, aber irgendwie sind sie davon überzeugt, dass sie nicht mehr haben können. Sie wollen die Enttäuschung vermeiden, die dann aufkommt, wenn man etwas will, es aber nicht bekommt.
Und sie bekommen es nicht deshalb nicht, weil sie es nicht wollten, sondern weil sie sich auf sein Fehlen konzentrieren. Das Gesetz der Anziehung bringt einem das, was dem Inhalt der Gedanken entspricht, wenn die Gedanken sich auf ein ‚Fehlen’ von irgendetwas richten, bringt es noch mehr Nichtvorhandenes.
Immer wenn Du Dir etwas wünschst und sagst: “Ich habe das so sehr gewollt und gewünscht, aber hab es nicht bekommen”, fokussierst Du Dich bereits auf das, was Dir fehlt und nicht mehr auf das, was Du willst. Und so, nach dem Gesetz der Anziehung, bekommst Du das ‘Ausbleiben des Gewünschten’.

Immer wenn Du an das, was Du Dir wünschst, denkst, fühlst Du Dich großartig, angetörnt, es fühlt sich gut an, eine positive Emotion. Wenn Du aber an das Fehlen des Gewünschten denkst, fühlst Du eine negative Emotion, Enttäuschung und das ist, was Du dem Universum sendest. Es gibt Dir zurück, was Du sendest.
Lass diese Enttäuschung Dein emotionales Führungssystem sein, das Dir sagt, „wohin Du gerade Deine Aufmerksamkeit lenkst, ist nicht, was Du willst“.

Und daher sage ich, erlaube Dir etwas zu wollen und lenke Deine Gedanken auf das, was Du willst, fühle die positive Emotion, die damit einhergehen, dies zu haben und lass die Enttäuschung abziehen.

Indem Du gedanklich bei dem bist, was Du willst, ziehst Du es an.

EOB Team 

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Thema Wandel und Krise

Jene, die von der Finanz- und Wirtschaftskrise noch nicht direkt betroffen sind, sind dennoch mit der Krise konfrontiert, zumindest über die News und Neuigkeiten, die immer schlechter ‚reinkommen’. Vielleicht auch über das Schicksal anderer Menschen oder es hat direkt im weiterläufigen Familienkreis schon eingeschlagen. Ungewissheit zieht sich über unser Denken  wie ein Schleier. Es sieht einfach nicht gut aus.  Manche Menschen ahnen aber, dass diese Ereignisse im Außen Spiegel innerer Prozesse sind, die unserer Sinneswahrnehmung nicht so leicht zugänglich sind. Diese inneren Prozesse sind Ursache und gleichzeitig immer noch Treibstoff für das, was scheinbar unversehens nun auch über die westliche Welt gekommen ist und die meisten von uns wie einen Schlag trifft. In Ostdeutschland, während DDR-Zeiten, wussten die meisten DDR Bürger zumindest, dass man ihnen etwas vormacht, das alles ‘irgendwie nicht stimmt’. Nun aber sind die ‚fetten Wessies’ dran zu erkennen, das man ihnen auch die falschen Werte und Ideen eingeimpft hat, von denen sie sich nun nur ganz schwer trennen können. Es tut weh. Schließlich haben wir über 50 Jahre daran geglaubt, wie toll es ist, Profit und Gewinn zu machen und zu konsumieren wie verrückt. Das schien Freiheit zu sein und man konnte sich behaupten. Ja, das Ego ist dabei stark geworden…was aber ist aus dem Gefühl für Gemeinschaft, Sicherheit und Menschenwürde geworden? Wer hat überhaupt noch Zeit, bei sich selbst zu sein und seinen Mitmenschen Zeit zu widmen? Die meisten rennen wie wild von durch die Gegend, sind immer nur ‚busy’ und am Geld verdienen. Wo ist der Zusammenhalt? Es gibt auch kaum noch Ehen, die halten. jeder ist vorrangig ein Ego, ein Einzelner unter vielen Vereinzelten – das ist der Eindruck vieler Menschen in unserer Zeit. Und wo ist überhaupt die Zukunft? Kaum jemand kann sich eine vorstellen. Wie es immer 2 Seiten einer Medaille gibt und immer zum Yin auch ein Yang gehört, sollten wir bei diesen Betrachtungen, Beschwerden und großen Fragen nicht aus den Augen verlieren, dass auch eine ungeheuere Chance in diesem Geschehen liegt.

Es ist an uns, die Chance so gut wie möglich als Einzelner und als Kollektiv zu nutzen. Aus der integralen Perspektive geschieht Entwicklung durch das Streben nach mehr Bewusstheit, symbolisch-esoterisch auch ‚das Licht’ genannt.   Im Laufe unserer Menschheitsgeschichte haben unendlich viele dieser ‚Illusionen’ das ‚Licht der Bewusstheit’ getrübt. Und zwar als Gefühle und Gedanken, die derart sind, dass sie uns überzeugend vom Licht und der Wahrheit abschirmen. Jene Gedanken des Mehr-Haben-Wollens zum Beispiel und viele andere. Wenn im Laufe der Zeit Teile dieser Illusion aufgelöst werden, so sind diese Vorgänge auch mit einer gewissen Unordnung verbunden, mit einem ungewissen Chaos. Das Alte greift nicht mehr und das Neue ist noch nicht entstanden.  Aus dieser Perspektive heraus, kann die sich entwickelnde, weltweite Krisensituation als ein Prozess gesehen werden, der der  Beseitigung einiger und kollektiver Illusionen in unserem Denken und Handeln dient und uns in eine realere Welt zurückzuführen vermag, von der sich die Spaß- und Konsumgesellschaft so meilenweit entfernt hat.  Aus der Ökonomie erinnern wir uns schwach daran, dass der Preis einer ‚Ware’ ihren Gebrauchswert und ihren Tauschwert widerspiegeln sollte. Letzterer entsteht durch Angebot und Nachfrage. Sein Maß ist die notwendige Arbeitszeit, die im Durchschnitt für die Herstellung eben dieser Ware aufgebracht werden muss. Wenn der Preis nicht mehr diese durchschnittliche Arbeitszeit widerspiegelt, werden irgendwann korrigierende Wirtschaftsprozesse einsetzen. Im Auf und Ab dieser zyklischen Prozesse und Preisentwicklungen werde der „eigentliche“ Preis erkennbar.   Die Aktienbewertungen aber, die Rohölpreise, Hauseigentum usw.., sind überhaupt nicht mehr an der notwendigen Arbeitszeit ausgerichtet. Sie waren und sind fiktive Preise fehlgeleiteter Spekulationen, also die manifestierte Illusion. Millionen von Menschen leben im Internet in sogenannten Communities wie „Second Life“, die hundertprozentige Scheinwelten sind. Sie leben  in selbstgeschaffenen, illusionären Verhältnissen und schreiben ihnen Realitätscharakter zu. Unsere reale Welt ist bereits eine illusionäre Welt, wie wir gesehen haben, und daher bezeichne ich hier die Internetwelten  als Scheinwelten der 2ten Ebene. Schauen wir genau hin, sehen wir uns aus Scheinwelten der ersten Ebene in Scheinwelten der zweiten  Ebene flüchten! Ein Davonkommen ist aber nicht durch die Erschaffung weiterer Illusionsebenen möglich, sondern nur durch ein kompromissloses Bemühen nach Wahrheit und Echtheit.

Dieses Bemühen beinhaltet meiner Meinung nach, ein willentliches Auflösen alle jener  Illusionen in uns und in der Gesellschaft, die uns irgendwie zugänglich sind.

Liv A. Koll

>>>Workshops auf der wunderbaren Insel Ibiza: http://erste-onlineberatung.de/15.html

nächster Termin: 13.-17.7.09

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LIEBES-COACHING

Schon wieder! Mit gefällt es einfach nicht, wenn er mich volltextet und dabei nicht in wirklichen Kontakt geht. Er spricht darüber, was andere machen oder wie gemein sie zu ihm waren. Er sieht sich selbst dabei nicht - nur die anderen. Ich finde das ziemlich dumm und kann es nicht ausstehen. Wenn das nur aufhörte… Es muss aufhören! Keine Minute länger. So geht das nicht weiter!!! Ich will das nicht mehr, will es loswerden.Wenn ich so denke, und das kommt ihnen vielleicht auch irgendwie bekannt vor, fahre ich energetisch in den Kampfmodus runter, jenen Bewusstseinmodus, in dem ich in Kampfbereitschaft gehe. Das ist ein alter Mechanismus, den wir von Urzeiten an mit uns tragen. Damals war er auch notwendig…sich verteidigen, vor Tieren fliehen etc.Heute ist er nicht nur überflüssig, sondern extrem störend, jedenfalls dann, wenn wir etwas loswerden wollen, dass gar kein eigenständiges Wesen ist. Nur Lebewesenwesen kann man vertreiben, Menschen, Wölfe etc. Unser Emotionalgehirn denkt nämlich nicht und kann auch nicht unterscheiden. Es bemerkt nur den Befehl ‚loswerden wollen’ und reagiert darauf, in dem es das ganze System runterfährt.

Folgendes passiert:

1)  GEsundheit: Die Muskeln spannen sich an und das Blut sammelt sich in den Extremitäten, der Puls schießt in die Höhe und das Herz flattert. Du bist bereit zum Kampf. Leider verbleibt in diesem Zustand nicht viel Energie im Herzen und den inneren Organen und das fühlt sich nicht gut an und ist in höchstem Maße ungesund. Ein kleiner Streit mit dem Partner reduziert die Aktivität des Immunsystems um bis zu 50 Prozent! Die Regenerationsfähigkeit der Organe ist in Mitleidenschaft gezogen. Ganz schlecht!     

2) Geistige Leistungsfähigkeit: Im Kampfmodus kannst du nur schlecht denken, wenn überhaupt, und auch weniger gut auf deinen Partner eingehen. Die richtigen Worte findest du garantiert nicht. Du klingst verletzend, denn dein Emo-Hirn ist damit beschäftigt, diesen Teil von ihm in die Flucht zu schlagen und macht keinen Unterschied zwischen diesem Aspekt von ihm und ihm als Menschen. Wie gut kannst du Verständnis, Mitgefühl und Liebe für ihn aufbringen? Kannst Du ihm nach irgendetwas klar vermitteln, dass euch beide Verständnis für einander liefert?

3) Tagesenergie: Um Deine Energie ist es ebenfalls nicht weit her in einer Beziehung, wo’s ständig kracht. Liebe kann im Streit nicht atmen und es ist die Liebe, die dich motiviert… du erinnerst dich bestimmt. So aber wandert deine Motivation dem Nullpunkt entgegen und Du bist einfach alle. 4) Lebensqualität: Wie glücklich fühlst du dich im Kampfmodus? Dagegen schaue… wie fühlt es sich an, wenn du mit deinem Partner stimmig bist, vielleicht etwas für euch sehr wichtiges erschaffst?

5) Zukunftsgestaltung: Was siehst Du im Außen, bei anderen Menschen, wenn du dich auf das Loswerden von negativ empfundenen Verhalten konzentrierst? Mehr davon! Gesetz der Resonanz Teil Paragraph I. Und wenn es um die Veränderung von Eigenschaften geht, sollte Notwendigkeit dieser Veränderung so klein wie möglich gehalten werden, sonst wirkt wieder Paragraph 1. Denn wenn es notwendig scheint, geht alle Energie darauf und schwups, hast du mehr von dem, das du nicht wolltest. Frage dich also, ob diese Veränderungen tatsächlich lebensnotwendig sind, oder ob sie nur schöner für dich wäre. Schön, aber nicht notwendig! Tue das lieber einmal mehr als zu wenig. Paragraph 2… über neue Programme installieren.(haha)

6)   Wirkung auf andere Menschen: Dein Partner und andere Menschen werden deine manipulativen Absichten spüren und ebenfalls in den Kampfmodus runterziehen, um sich dagegen zu wehren. Sie glauben, sich abgrenzen zu müssen, um die eigene Integrität zu wahren. Wenn Du dies erkennst und nicht runterziehst, um dein und euer Glück zu bauen, wirst du ihn motivieren wollen, beiderseitig erwünschte Verhaltensweisen zu entwickeln. Dazu bietest du ihm liebevolle Unterstützung an. Mach den ersten Schritt.Dein Partner hat sicherlich auch ein paar Probleme mit deinen Eigenschaften und Verhaltensweisen. Rede mit ihm darüber und zeige deine Motivation, Verhaltensweisen und Eigenschaften entwickeln zu wollen, die für euch beide eine Verbesserung darstellen.Was hier zählt ist dein eigener emotionaler Modus. Spürt er deine Liebe, wird er sehr viel eher bereit sein, sich auf dieses Projekt einzulassen.  

Wir unterstützen Sie gerne in diesem Prozess! http://erste-onlineberatung.de/3.html

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Sich öffnen oder doch lieber schützen?

In den Upanishaden heißt es: „Wo immer Liebe ist, dort ist auch Angst“.

Sich einem anderen zu öffnen, erzeugt immer auch Angst, wir stehen dem Unbekannten gegenüber, fühlen uns unsicher, wissen nicht, was als nächstes zu tun ist. Mich öffnen? Mich schützen? Ein bisschen vielleicht von jedem? Was wird mit mir passieren, wenn ich nicht an alten Strategien festhalte?

Diese Fragen bleiben bestehen, egal wie lange wir nun schon miteinander involviert sind.

Es ist tatsächlich so, dass je mehr wir uns jemandem öffnen, uns ganz dieser Person hingeben, da auch immer die mögliche Verwüstung lauert, die dem folgen könnte. Spätestens mit dem Tod müssen wir die Person doch eh loslassen…also was ist zu tun? Lieber nicht ganz so doll lieben? Vielleicht lieber abhauen und in Isolation leben? Keine dieser Antworten befriedigt wirklich - sie ziehen uns nur von diesem exquisiten Moment weg, in welchem wir uns so intensiv durchdrungen fühlen von unserer Liebe und unserer Verletzlichkeit, weil wir nicht wissen, wo das alles hinführen wird. Das macht uns wach und lebendig.

Sich jemandem zu öffnen, stellt immer unsere innere Balance auf die Probe und wühlt die Teile in uns auf, mit denen wir lange nicht in Kontakt waren. Wir können nur erfahren, wie es weitergehen kann, wenn wir uns trauen, diese beiden Seiten zu fühlen und anzuerkennen. Wir können lernen diesen Moment zu nutzen, in welchem wir gerade in ein Extrem fallen, *mich öffnen oder verschließen*, um aufzuwachen; zu sehen, wo wir stehen und eine neue Balance zu finden. Zum Beispiel: wenn mein Partner und ich uns plötzlich nicht mehr verbunden fühlen, können wir dieses Gefühl dazu nutzen, zu untersuchen, was zwischen uns vor sich geht und das kann uns helfen, uns wieder zu verbinden, oft auf viel erfüllendere Weise als vorher.

Liv A. Koll www.erste-onlineberatung.de/3.html.